Mittwoch, August 30, 2006
Die letzten Ferienwochen
Wahrscheinlich fragt ihr euch was ich die restlichen Wochen der Ferien so gemacht habe!!! Ich mein, das mit der Ukraine habt ihr ja sicherlich schon mitbekommen. Tja, aber die letzten Wochen waren doch wie immer ein großes Durcheinander! Ganz am Anfang habe ich mich erstmal von der Ukraine etwas erholt und einige Leute besucht, die ich so lange Zeit nicht mehr gesehen habe und auch schon zu vermissen begann (musste natürlich sehr viel erzählen und Photos zeigen, aber es war eine angenehme Zeit). Die größte Aufmerksamkeit in der dritten und vierten Woche habe ich aber trotzdem dem Mischa gewidmet, weil er einen Monat Urlaub von der Bundeswehr verordnet bekommen hat. Nachdem wir sein neues Auto (Audi A3) in Stadt Allendorf abgeholt haben, haben wir uns entschieden am nächsten Tag in Phantasia-Land zu fahren, was in einer Katastrophe endete. Es begann damit, dass wir bei der Eröffnung des Parks schon bei der ersten Attraktion eine Stunde warten mussten, was aber noch nichts zu sagen hatte, weil „Black Mamba“ ja noch eine relativ neue und schnelle Achterbahn ist. Aber als wir bei so kleinen, unattraktiven Attraktionen mehr als eine Stunde warten mussten, hat es uns vollkommen geschickt und wir sind gefahren (der Park war einfach völlig überfüllt). Vierzig Euro, vier Stunden Fahrt und vier Stunden Parkaufenthalt waren im Endeffekt eine reine Verschwendung. Um den Tag noch irgendwie zu retten, haben wir uns entschieden noch fünfzehn Euro mehr auszugeben und den Abend bei den Chinesen zu genießen, was auch sehr gelungen war. Ebenfalls haben wir ein paar Diskos einen oder anderen Besuch abgestattet! Ein Mal waren wir mit Carina, Janine, Mischa und mir in der „wunderschönen“ Kaffdisko Alpenmax, wo diesen Abend eine Karaokenacht stattfand. Wir haben zwar nicht mitgesungen, haben uns aber das Elend der anderen anhören müssen, bis es endlich vorbei war und wir auf die Tanzfläche gehen konnten um etwas zu tänzeln. Dann waren Mischa und ich noch paar Mal in Connections (Bad Laasphe), was eigentlich total groovy war. Das erste Mal war Rock Night und das andere mal war House Night, wo Mischa und ich total abgegangen sind =). Sonst waren wir ein bisschen am rum fahren und zwei Mal einkaufen, was wieder zum sinnlosen Geld Ausgeben geführt hat. Noch habe ich in den zwei Wochen bei Andy Jochem in seinem neuen Haus ausgeholfen. Die Hilfe lag darin einige Räume zu streichen, wonach ich wie ein Schneemann aussah (hat aber irgendwo auch Spaß gemacht). Auch habe ich in der Fahrschule Schmidt & Busch mein Glück angefangen, was eigentlich soweit sehr gut gelaufen ist (ist ja auch nur noch Theorie). An dem Tag, an dem ich die erste Theoriestunde hatte, hatte die Sarah (aus Berlin) Geburtstag, wo ich einen schönen Abend verbringen konnte. Dann kam auch schon die fünfte Ferienwoche. Als wir mit der Jugend am Heisterberger Weiher waren, hat Gregor mir einen Job bei Cloos, als Aushilfsgärtner angeboten, dieses ich auch angenommen habe. Es hieß also für mich: „An die Arbeit“. Um halb sieben ging’s für mich immer los und um drei durfte ich mich dann auch schon abmachen (es gab eine viertel Stunde Pause um viertel vor neun und eine halbe Stunde Pause um halb eins). Der erste Tag war der schwierigste, weil man sich noch ans Aufstehen, die Leute, die Arbeit und Sonstiges noch gewöhnen musste. Am zweiten Tag sollte es doch normalerweise besser sein? Denkt sich der normale Bürger! Aber nein, natürlich nicht, bei mir muss ja auch alles schief laufen! Weil am Montagabend der Geburtstag von der Olga und Jasmin war und ich schon vor Monaten versprochen habe dahin zu gehen, bin ich natürlich hingefahren, was dazu geführt hat, dass ich viel zu spät ins Bett kam. Das Resultat dessen war, dass ich am nächsten Tag zu Müde war um irgendwas zu schaffen. Aber da ich nicht im Betrieb, sondern Draußen gearbeitet habe, hatte ich eine Sonderreglung, die mir erlaubte Musik zu hören, was meinen Geist etwas in Schwung brachte. Wahrscheinlich fragt ihr euch, was ich da so alles gemacht habe! Da Cloos keinen Gärtner mehr hat, musste ich ganz viele Hecken, Bäume, Strassen und weiters in Ordnung bringen (da das Gelände nicht das kleinste ist, hat sich die Woche mit der Arbeit gut gefüllt). Nach der Arbeit war ich an meisten Tagen völlig geschaffen, weil bei den Wetterbedingungen das Arbeiten in der Natur nicht ganz optimal war (manchmal war die Sache sogar Lebensgefährlich, weil ich beim Regen auf den Bäumen klettern musste um da was abzusägen und einige Male beim Ausrutschen fast runter geflogen bin). Um die freie Zeit, die mir noch blieb nicht mit Schlafen zu verschwenden, bin ich jeden Abend für einige Stunden spazieren gegangen, habe mir einen Film ausgeliehen, Film geguckt und dann ins Bett. Das Wochenende der fünften Ferienwoche war abgefahren, weil Altstadtfest in Ausblick war, was aber im Großen und Ganzen nicht so toll gelaufen war wie erhofft, weil einer meiner Kumpels geschlagen wurde (-no comment-) und auch noch, weil es so viel geregnet hat. Am Sonntag nach dem Gottesdienst haben wir dann mit einigen Leuten in Manderbach Basketball gespielt, was super viel Spaß gemacht hat. Wir haben sogar weiter gespielt, als es anfing total zu regnen und der Platz halb überschwemmt war (love to the game). Die letzte Woche der Ferien habe ich sinnlos mit Chillen verbracht bis auf einen Mal Aushelfen beim Andy, zwei Fahrschulbesuche und meinen ersten Autofahrt (Die Fahrt ist sehr gut gelaufen, so ob ich schon immer Auto fahren würde. Durfte sogar 120 km/h fahren =) und der Fahrlehrer hat mich im Endeffekt auch noch gelobt, weil er kaum nachhelfen musste!). Dann kam das Wochenende und es war nichts mehr mit Chillen. Am Freitag war ich gezwungenermaßen gezwungen noch mal ins Phantasia-Land zu fahren, weil wir Verwandte aus der Ukraine zu Besuch bekommen haben und sie unbedingt dahin wollten. Dieses Mal ist die Sache aber zum Glück viel besser gelaufen als das letzte Mal! In den ersten ein und halb Stunden sind wir schon sieben Mal gefahren und es ging so weiter. An demselben Abend bin ich dann zu Lu´s Geburtstagsfeier gefahren, die in Allendorf an dem Sportplatz stattfand. Die Feier war total chillig, obwohl ich schon irgendwie total erschöpft war, aber ich hab es trotzdem genossen. Am Samstag habe ich erstmal ausgeschlafen und gegen Abend bin ich zu Carina gefahren, die aus dem zweiwöchigen Urlaub auf Korsika zurückkam. Sie hat mir ein paar Bilder gezeigt und dann musste ich schon weiter auf einen Geburtstag in Merkenbach. Den Letzten Tag der Ferien habe ich nicht sehr viel gemacht, außer Gottesdienst und Basketball. Sooo, das waren meine Ferien und ich hoffe ich kann euch jetzt wieder regelmäßig mit meinen Beiträgen beglücken =)!
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