Freitag, September 22, 2006

Freundschaft

Wer wissen will was richtige Freunschaft ist, sollte das auf jeden fall durchlesen! Ich habe dies geschrieben, weil das für mich Freunschaft bedeutet!!!

Was ist Freundschaft?

Wie soll ich denn Freundschaft in kürze beschreiben?
Zusammen mal lachen, zusammen mal Leiden!
Doch das ist nicht alles, ich wills´ nicht bestreiten,
Denn Freundschaft heißt Liebe zu anderen zeigen!


Liebe heißt leben mit viel´n Kompromissen,
Man kann nicht nur immer das Leben genießen!
Mal weinst du zusammen mit Freunde am Bette,
Und springst in das Wasser, wenn er rufe „Rette“!


Man kann miteinander viel Gutes erleben,
Mal albern, mal wandern, sich lustig zu geben!
Ein Ausflug ins Kino, in Disco zu machen,
Es ist ziemlich toll miteinander zu lachen!


Freundschaft heißt Treue und viel Interesse,
Für das was Freund tut und du sollst nicht vergessen,
Dass er nach dem Jesus der wichtigste ist,
Geh zart mit ihm um dass du ihn nicht zerbrichst!


Und auch ganz viel Zeit solltest du investieren,
Vielleicht sogar Hobbys zurückstell´n, halbieren!
Was ist für dich wichtig? Sollst du jetzt entscheiden!
Doch sollte ein Freund nicht mit Leid allein bleiben!


Der wichtigste Punkt kommt hier jedoch zuletzt,
Denn Glaube und Jesus sind oft unterschätzt!
Sie sind die Grundlagen für all´ was wir tun,
Ein riesiger Felsen, wo Freundschaften ruh´n!


Zusammen im Glauben zu wachsen ist schön,
Mit Jesus hat man in dem Leben viele Höh´n!
All´ Freunde und Sorgen soll´n wir ihm anvertrauen,
Und mit ihm zusammen unser Leben verplanen!

Mittwoch, August 30, 2006

Die letzten Ferienwochen

Wahrscheinlich fragt ihr euch was ich die restlichen Wochen der Ferien so gemacht habe!!! Ich mein, das mit der Ukraine habt ihr ja sicherlich schon mitbekommen. Tja, aber die letzten Wochen waren doch wie immer ein großes Durcheinander! Ganz am Anfang habe ich mich erstmal von der Ukraine etwas erholt und einige Leute besucht, die ich so lange Zeit nicht mehr gesehen habe und auch schon zu vermissen begann (musste natürlich sehr viel erzählen und Photos zeigen, aber es war eine angenehme Zeit). Die größte Aufmerksamkeit in der dritten und vierten Woche habe ich aber trotzdem dem Mischa gewidmet, weil er einen Monat Urlaub von der Bundeswehr verordnet bekommen hat. Nachdem wir sein neues Auto (Audi A3) in Stadt Allendorf abgeholt haben, haben wir uns entschieden am nächsten Tag in Phantasia-Land zu fahren, was in einer Katastrophe endete. Es begann damit, dass wir bei der Eröffnung des Parks schon bei der ersten Attraktion eine Stunde warten mussten, was aber noch nichts zu sagen hatte, weil „Black Mamba“ ja noch eine relativ neue und schnelle Achterbahn ist. Aber als wir bei so kleinen, unattraktiven Attraktionen mehr als eine Stunde warten mussten, hat es uns vollkommen geschickt und wir sind gefahren (der Park war einfach völlig überfüllt). Vierzig Euro, vier Stunden Fahrt und vier Stunden Parkaufenthalt waren im Endeffekt eine reine Verschwendung. Um den Tag noch irgendwie zu retten, haben wir uns entschieden noch fünfzehn Euro mehr auszugeben und den Abend bei den Chinesen zu genießen, was auch sehr gelungen war. Ebenfalls haben wir ein paar Diskos einen oder anderen Besuch abgestattet! Ein Mal waren wir mit Carina, Janine, Mischa und mir in der „wunderschönen“ Kaffdisko Alpenmax, wo diesen Abend eine Karaokenacht stattfand. Wir haben zwar nicht mitgesungen, haben uns aber das Elend der anderen anhören müssen, bis es endlich vorbei war und wir auf die Tanzfläche gehen konnten um etwas zu tänzeln. Dann waren Mischa und ich noch paar Mal in Connections (Bad Laasphe), was eigentlich total groovy war. Das erste Mal war Rock Night und das andere mal war House Night, wo Mischa und ich total abgegangen sind =). Sonst waren wir ein bisschen am rum fahren und zwei Mal einkaufen, was wieder zum sinnlosen Geld Ausgeben geführt hat. Noch habe ich in den zwei Wochen bei Andy Jochem in seinem neuen Haus ausgeholfen. Die Hilfe lag darin einige Räume zu streichen, wonach ich wie ein Schneemann aussah (hat aber irgendwo auch Spaß gemacht). Auch habe ich in der Fahrschule Schmidt & Busch mein Glück angefangen, was eigentlich soweit sehr gut gelaufen ist (ist ja auch nur noch Theorie). An dem Tag, an dem ich die erste Theoriestunde hatte, hatte die Sarah (aus Berlin) Geburtstag, wo ich einen schönen Abend verbringen konnte. Dann kam auch schon die fünfte Ferienwoche. Als wir mit der Jugend am Heisterberger Weiher waren, hat Gregor mir einen Job bei Cloos, als Aushilfsgärtner angeboten, dieses ich auch angenommen habe. Es hieß also für mich: „An die Arbeit“. Um halb sieben ging’s für mich immer los und um drei durfte ich mich dann auch schon abmachen (es gab eine viertel Stunde Pause um viertel vor neun und eine halbe Stunde Pause um halb eins). Der erste Tag war der schwierigste, weil man sich noch ans Aufstehen, die Leute, die Arbeit und Sonstiges noch gewöhnen musste. Am zweiten Tag sollte es doch normalerweise besser sein? Denkt sich der normale Bürger! Aber nein, natürlich nicht, bei mir muss ja auch alles schief laufen! Weil am Montagabend der Geburtstag von der Olga und Jasmin war und ich schon vor Monaten versprochen habe dahin zu gehen, bin ich natürlich hingefahren, was dazu geführt hat, dass ich viel zu spät ins Bett kam. Das Resultat dessen war, dass ich am nächsten Tag zu Müde war um irgendwas zu schaffen. Aber da ich nicht im Betrieb, sondern Draußen gearbeitet habe, hatte ich eine Sonderreglung, die mir erlaubte Musik zu hören, was meinen Geist etwas in Schwung brachte. Wahrscheinlich fragt ihr euch, was ich da so alles gemacht habe! Da Cloos keinen Gärtner mehr hat, musste ich ganz viele Hecken, Bäume, Strassen und weiters in Ordnung bringen (da das Gelände nicht das kleinste ist, hat sich die Woche mit der Arbeit gut gefüllt). Nach der Arbeit war ich an meisten Tagen völlig geschaffen, weil bei den Wetterbedingungen das Arbeiten in der Natur nicht ganz optimal war (manchmal war die Sache sogar Lebensgefährlich, weil ich beim Regen auf den Bäumen klettern musste um da was abzusägen und einige Male beim Ausrutschen fast runter geflogen bin). Um die freie Zeit, die mir noch blieb nicht mit Schlafen zu verschwenden, bin ich jeden Abend für einige Stunden spazieren gegangen, habe mir einen Film ausgeliehen, Film geguckt und dann ins Bett. Das Wochenende der fünften Ferienwoche war abgefahren, weil Altstadtfest in Ausblick war, was aber im Großen und Ganzen nicht so toll gelaufen war wie erhofft, weil einer meiner Kumpels geschlagen wurde (-no comment-) und auch noch, weil es so viel geregnet hat. Am Sonntag nach dem Gottesdienst haben wir dann mit einigen Leuten in Manderbach Basketball gespielt, was super viel Spaß gemacht hat. Wir haben sogar weiter gespielt, als es anfing total zu regnen und der Platz halb überschwemmt war (love to the game). Die letzte Woche der Ferien habe ich sinnlos mit Chillen verbracht bis auf einen Mal Aushelfen beim Andy, zwei Fahrschulbesuche und meinen ersten Autofahrt (Die Fahrt ist sehr gut gelaufen, so ob ich schon immer Auto fahren würde. Durfte sogar 120 km/h fahren =) und der Fahrlehrer hat mich im Endeffekt auch noch gelobt, weil er kaum nachhelfen musste!). Dann kam das Wochenende und es war nichts mehr mit Chillen. Am Freitag war ich gezwungenermaßen gezwungen noch mal ins Phantasia-Land zu fahren, weil wir Verwandte aus der Ukraine zu Besuch bekommen haben und sie unbedingt dahin wollten. Dieses Mal ist die Sache aber zum Glück viel besser gelaufen als das letzte Mal! In den ersten ein und halb Stunden sind wir schon sieben Mal gefahren und es ging so weiter. An demselben Abend bin ich dann zu Lu´s Geburtstagsfeier gefahren, die in Allendorf an dem Sportplatz stattfand. Die Feier war total chillig, obwohl ich schon irgendwie total erschöpft war, aber ich hab es trotzdem genossen. Am Samstag habe ich erstmal ausgeschlafen und gegen Abend bin ich zu Carina gefahren, die aus dem zweiwöchigen Urlaub auf Korsika zurückkam. Sie hat mir ein paar Bilder gezeigt und dann musste ich schon weiter auf einen Geburtstag in Merkenbach. Den Letzten Tag der Ferien habe ich nicht sehr viel gemacht, außer Gottesdienst und Basketball. Sooo, das waren meine Ferien und ich hoffe ich kann euch jetzt wieder regelmäßig mit meinen Beiträgen beglücken =)!

Sonntag, August 27, 2006

Missionseinsatz in der Ukraine

Womit sollte ich am besten anfangen? Natürlich mit dem wichtigsten Ereignis des Jahres (was für mich zumindest sehr wichtig war)!!! Zwischen 15.7 und 29.7 fand unsere Missionsreise mit der Jugend nach Ukraine statt. Am Samstag zu frühen Stunde, in der Zeit, wo die Hähne noch am krähen sind, traf sich unsere Jugendgruppe an der Gemeinde um in der Kolonne den weg zum Flughafen (Frankfurt am Main) aufzubrechen.


Nach einem kurzen Gebet sind wir auch schon losgefahren und erreichten den Flughafen in knapp einer Stunde! Am Flughafen verlief soweit alles gut, außer dass die Zöllner etwas verwirrt von unseren Gipsrollen waren, die wie Dynamit verpackt waren. Nach der Abgabe des Gepäcks meinten einige von uns das wichtigste eines Flughafens zu besuchen….McDonalds, was sonst. Nach der Überprüfung der Pässe und unsern Leibs auf spitze Gegenstände und so weiter, haben wir uns in die Wartehalle begeben.


Nach wenigen Minuten durften wir auch schon das Flugding betreten. Das Flugding war nicht das neuste, aber auch nicht das älteste, trotzdem war ich sehr gespannt auf meinen ersten Flug. Die Leute waren ganz lieb und haben mich ans Fenster gelassen, aber leider saß ich genau in der Sicht des Rechten Flügels, aber man konnte trotzdem sehr viel erkennen! Die Ukraine war schon sehr nah, ich spürte es, weil man schon überall die Leute Russisch oder Ukrainisch reden hörte. Das Essen in dem Flugzeug war naja, aber wir haben’s trotzdem irgendwie genossen! Die Landung erfolgte nach etwa 3,5 Stunden im Flughafen Simpferopol (Heilverbrennungsbad Simpferopol war der neue Name für diese Stadt, nachdem wir einige Müllhaufen auf der Strasse brennen sahen)und das Auschecken hat dann auch überhaupt nicht lange gedauert. Empfangen wurden wir mit 2 Mercedes Sprinter, die in 12- und 15-Sitzer umgebaut wurden, was ermöglichte alle gleichzeitig nach Jalta zu transportieren.


Abgeholt haben uns der Pfarrer Benjamin aus der Gemeinde Jalta und sein Sohn Sergej, den ich auf der Fahrt nach Jalta näher kennen lernen durfte. Ich merkte plötzlich, dass ich doch vielleicht nicht umsonst mit geflogen bin, weil ich vorher irgendwie keine Lust auf die ganze Geschichte hatte, weil ich in der Kindheit nicht die besten Erfahrungen mit den Leuten und Sonstigem gemacht habe. Aber als ich plötzlich die „Geschwister“ aus der Ukraine kennen lernen durfte, habe ich festgestellt, dass sie sehr warmherzig sind und hatte mehr und mehr Lust auf den Einsatz bekommen. Nach etwa 90 Minuten und 90 zurückgelegten Kilometer erreichten wir die schöne Stadt Jalta und ihre Gemeinde dort.


Die Gemeinde hat Räume bereitgestellt, wo wir schlafen durften. Diese Räume werden normalerweise für die Kinderstunde oder altmodisch gesagt für die Sonntagsschule benutzt. Nach einer Dusche und etwas frischer Luft bekamen wir was Leckeres zu essen (die Gerüchte, dass das Essen so schlecht sei ist bei vielen deutschen Mitreisenden auch sofort verschwunden). Wenige Zeit nach dem Abendessen erschien auch die Jugendgruppe aus der Heimatgemeinde. Dieser Treff war für beide Jugendgruppen sehr außergewöhnlich, weil 2 ganz verschiedene Kulturen aufeinander trafen und außerdem konnte kaum jemand die Sprache des anderen. Trotz dieser Barrieren mussten wir uns irgendwie kennen lernen und die Lagerplanung auf die Touren bringen. Da ich Ukrainisch und Russisch einigermaßen beherrsche, durfte ich diesen Treff mit der Katharina durchgehend übersetzen, was zu gewissen Klarheit führte.


Nach dem Treff fühlte ich mich trotzdem irgendwie noch unwohl und orientierungslos, aber ich hatte zumindest schon mal ne grobe Vorstellung was in dem Lager passieren wird. Den Abend sind wir noch an der Strandpromenade spazieren gegangen, was auch schon einige Eindrücke hinterließ. Der Spaziergang dauerte aber nicht all so lange, weil alle schon sehr erschöpft waren und demnach sind wir auch bisschen früher schlafen gegangen. Morgens haben wir dann gefrühstückt und durften an einem über zwei Stunden langen Gottesdienst teilnehmen, wo einmal Jo Hummel und einmal Botho Heinz eine Predigt hielten. Nach so viel Gottes Wort sind wir noch mal in die Stadt gegangen um die Stadt Tagsüber zu betrachten und auch ein paar Geschäfte unsicher zu machen.


Um sechzehn Uhr war auch schon die Abreise nach Simpferopol angesagt. Mit 20 Jugendlichen aus Haiger und 20 Jugendlichen aus Jalta haben wir uns letztendlich auf den Weg gemacht und sind wieder so 1,5 Stunden später in einer absolut neu gebauten Gemeinde in Simpferopol angelangt. Dort wurden wir ganze zehn Tage während des Lagers bekocht und natürlich haben wir auch dort geschlafen. Das Kinderheim fand etwa halbe Stunde Autofahrt von unserer Gemeinde entfernt, das war wohl irgendein Dorf, das aber noch zu Simpferopol gehört.


Abends haben wir wieder nach dem Abendessen eine Besprechung gehabt, diese für Klärung einer oder anderer Sache noch dienen sollte, weil am nächsten Tag das Lager auch schon anfing. Am Montag sind wir dann das erste Mal in das Heim gefahren um erstmal etwas die Lage zu checken und uns ein bisschen an die Kinder zu gewöhnen und sie kennen lernen (der erste Tag war der schwierigste, deshalb war er unsortiert und durcheinander, also so zusagen ohne System). Als wir dort ankamen und das alte, hässliche Gebäude betraten, standen etwa 100 Kinder (das Durchschnittsalter bewegte sich so zwischen neun und fünfzehn Jahren) mit großen Augen auf einer Seite und auf der anderen Seite vierzig Mitarbeiter mit genauso großen Augen da und wussten noch nicht genau was auf beide zukommt.


Doch fünfzehn Minuten später sah die Geschichte ganz anders aus, denn Kinder hingen an den Mitarbeitern, wie Äpfel auf den Bäumen, trotz Unkenntnissen der Sprachen. Es hängt damit zusammen, dass man beim Sport und Spiel sich gar nicht unterhalten muss. An diesen Tag haben wir noch weiterhin viel gespielt und versuchten uns kennen zu lernen. Nicht nur die Mitarbeiter und Kinder, sondern auch Mitarbeiter und Mitarbeiter. Die weiteren Tage verliefen dann viel strukturierter ab. Der Tagesablauf sollte so aussehen:


Um acht Uhr gab es Frühstück und kurze Besprechung als Erinnerung, was diesen Tag so passieren wird. Um neun Uhr war die Abfahrt aus der Gemeinde in das Kinderheim.


Als wir da ankamen, wurde als Erstes die Technik für die Morgenversammlung aufgebaut, die um zehn Uhr begann. Bei dieser Versammlung haben wir gesungen und den Einstig in das Thema des Tages gemacht.


Wir hatten einen super Informatiker Petja am Start, der jeden Tag bis fünf Uhr Morgens am PC saß um Bildern und Videos zu einem Trailer von dem jeweiligen Tag zu sortieren. Diesen Trailer haben sich die Kinder sehr gerne bei der Morgenversammlung angeschaut. Um elf Uhr gab es eine Bibelstunde, wo das Thema des Tages den Kindern ausführlich beigebracht wurde und am ende der Bibelstunde mussten die Kinder einen goldenen Vers auswendig lernen, diesen sie bei dem Abendtreff als Gruppe aufsagen sollten.



Um zwölf Uhr gab es Interessen Gruppen (IG´s), diese zum größten Teil von der deutschen Gruppe durchgeführt wurden. Zu den IG´s gehörten Gipsmasken, Armbändchen, Bilderrahmen, Windlichter, Fahrräder aus Draht, Trommeln, Papierflugzeuge, Rainmaker und paar andere Sachen, die man so basteln kann.





Gegen halb zwei Gab es eine Mittagspause in der die Kinder und wir Mitarbeiter getrennt gegessen haben und einfach mal die Ruhe genießen konnten. Um fünfzehn Uhr gab es dann große Spiele oder große Sportspiele wie zum Beispiel Brennball etc.






So gegen siebzehn Uhr gab es eine Abendversammlung, wo wir wieder gesungen haben und den ganzen Tag so besprochen haben. Nach dieser Versammlung haben wir dann die Technik abgebaut, uns von den Kindern verabschiedet (was immer sehr lange gedauert hat, weil sie einen nicht loslassen wollten) und haben uns langsam auf den weg nach Hause gemacht. Da wir nicht genug Platz in den Mercedesbüsschen hatten, mussten vier Leute in einem Anhänger, der ganz abgedeckt war mitfahren. Das Problem bestand immer darin, dass dort absolut keine Luft war, es sehr heiß war und dass alles mit Technik zugestellt war. Die vier verrückten, die die zehn Tage freiwillig damit gefahren sind haben sich sehr schnell gefunden (Ich und noch 3 russische Brüder (Evgeni, Petja und Oleg)) und dabei auch ne menge Spaß gehabt. Am Ende wurden diese zu richtig guten Freunden von mir, weil wir uns auch so sehr gut verstehen.



Wo war ich noch mal? Ach so, ja, bei dem Tagesablauf bin ich stehen geblieben. Als wir dann abends in der Gemeinde ankamen, wollte jeder erst duschen, was aber nicht ging, weil es nur 2 Stück gab und weil das Wasser gegen zwölf Uhr abgestellt wurde (ja, da seht ihr mal, was wir hier für Luxus haben dürfen). Auf jeden Fall aßen wir so gegen einundzwanzig oder zweiundzwanzig Uhr zu Abend und dann fingen wieder die Besprechungen und Vorbereitungen für den nächsten Tag an. Weil ein oder anderer Ukrainer noch nachts einkaufen wollte oder in Internet Cafe gehen wollte, fuhren wir noch in die Stadt um diese Sachen zu machen (die Geschäfte sind dort nämlich vierundzwanzig Stunden am Tag offen). Ja gegen 2 oder 3 ging ich dann immer schlafen, war aber dann auch am nächsten tag immer fit, zumindest bis zum fünften Tag, da fing ich langsam krank zu werden und es wurde Tag zu Tag schlimmer, aber ich habe aus letzter Kraft bis zum bittern Ende durchgehalten. Was soll ich zu dem Kinderheim sagen: Also die Kinder in dem Heim sind größten Teils ganz normale Kinder, obwohl dieses Heim für geistig zurückgebliebene Kinder ist (das liegt daran, dass die Kinder sofort in dieses Heim eingestuft werden, wenn ihre Eltern saufen, oder Drogen nehmen usw.). Wir hatten mit den Kindern ganz viel spaß, obwohl manche auch etwas unterentwickelt waren, aber es lag nicht an ihrer Intelligenz sondern, weil die die wirklich Geistig zurückgeblieben sind mit denen in einer Klasse sind und sie keine Chance haben aus der Reihe zu springen. Das wichtigste war aber trotzdem nicht ihre Lebensumstände zu verbessern, sonder sie zu Jesus zu bringen, weil nur er ihr Leben und ihre Lebensumstände verbessern kann. An einem Tag wo der Jo die Predigt gemacht hat und die Kinder zum bekehren berief, haben sich dreißig bis vierzig Kinder bekehrt, was ein totaler Segen war und wir hoffen dass die Kinder an dem Glaubem fest halten und an der Bibel und Gebet ebenfalls!



Am letzten Tag gab es Feuerwerk und einen bunten Abend, wo wir uns von den Kindern verabschieden mussten. Da sie in dem Heim nicht so viel Aufmerksamkeit und Liebe bekommen, tat es allen Kindern weh, dass wir gingen und sie fingen dann alle an zu weinen, was mir auch in einigen Momenten passiert ist. Da gab es so fünf bis sechs Mädels die mir auch einen Brief überreicht haben, mir aber auch in der Lagerzeit keine Ruhe gaben, weil sie mich toll fanden oder was weiß ich (-no comment-). Das Lager war vorbei!


Was nun? Tja wir übernachteten noch eine Nacht in der Gemeinde Simpferopol und dann fuhren wir wieder nach Jalta um die letzten Tage dort zu chillen! In diesen Tagen waren wir sehr oft auf dem Privatstrand von dem Petja, was für alle ein sehr großer Segen war, weil in Jalta alle Strände sonst überfüllt sind (was für mich noch ein sehr großes Highlight war, war das Springen von einer sehr hohen Brücke (lebensgefährlich und so =))).



Dieses Mal haben wir nicht mehr in der Gemeinde geschlafen, sondern wurden auf Familien aufgeteilt. Gegessen haben wir bei Onkel Pastor zu Hause, was immer sehr lecker war!


Sonst haben wir das feeling der Stadt genossen und manch eine oder andere Fahrt auf einer Seilbahn, die 1234m über den Meeresspiegel lag.



Auch haben wir eine Bootstour gemacht, die zu einem Schloss auf einer Klippe führte. Dieses Schloss heißt "Schwalben Nest" und ist mehrere Meter über den Meeresspiegel. Bei dem heißen Wetter bekam ich dann total das Verlangen runter zu Springen, was aber verboten ist, seitdem einer ohne das verbeifahrende Boot gesehen zu haben drauf gesprungen ist und dabei starb.






Am letzten Abend gab es wieder einen bunten Abend, aber diesmal nur für Mitarbeiter und es war sehr sehr schön wieder alle beisammen zu haben, zusammen zu essen, zu singen und sich zu unterhalten. Am späten Abend wollten noch ein paar Mädels und Jungs mit mir einen letzten Spaziergang am Strand machen, was total schön war, was mich aber auch sehr traurig machte. Es lag und liegt daran dass ich diese Leute lieben gelernt hab und mich lange nicht mehr so wohl in einer Gruppe von Menschen gefühlt, diese ich aber bald verlassen musste. Ich habe 20 neue Freunde und Geschwister in der Ukraine gewonnen, was mich total fröhlich macht und ich hoffe wir verlieren uns nicht.


Der Flug am nächsten Tag war erfolgreich gelaufen und die Fahrt nach Simpferopol auch, obwohl da jede halbe Stunde drei Unfälle zu sehen gab (die Ukrainer fahren ja aber auch, ob sie nie einen Führerschein gemacht hätten (mmmh...sitmmt größten Teils auch)).


Am Ende denke ich nur, dass ich sehr froh bin, dass ich diesen Einsatz mitgemacht habe und ich weiß jetzt auf jeden Fall wo ich her komme und wohin mein Herz zum Teil hingehört (wohin mehr oder weniger verrate ich nicht). Seitdem ich zu Hause bin vermisse ich die Leute dort, aber bin auch sehr froh, dass wir so eine coole Jugend haben.

P.S. Ребята с украины! Я вас люблю и скучаю за вами! С богом

Ein fettes Hallo erstmal

Na Ihr! Ein fettes hallo erstmal von mir! Ihr fragt euch wahrscheinlich was ich die Ferien so gemacht habe und warum ich mich hier nicht gemeldet habe! Der Grund ist einfach der, dass ich die Ferien auf einer Seite sehr beschäftigt war und auf der anderen Seite unter chronischer Faulheit litt, und somit nicht in der Lage war hier was reinzustellen. Aber keine Angst, die Berichte kommen hier in nächster Zeit in zusammengefassten Texten zu Schein.

Freitag, Juli 14, 2006

40 Stunden kein Schlaf *gääääähn*

Also eigentlich sollte ich nach 40 Stunden wachsein sehr sehr müde sein, aber ich fühle mich glaube ich noch sehr fit! Heute gab’s einiges zu tun, also am frühen Morgen habe ich erst die Schule besucht, wo wir nur nichts gemacht haben und die Zeugnisse abgeholt haben. Dann habe ich wieder ganz viel Musik gehört und dabei mit meinem Vater das Stationenspiel von Deutsch ins Russische übersetzt haben! Als meine Mom von der Arbeit zurückkam, haben wir zusammen für die Reise morgen gepackt, was wie ich es vermutet hatte etwa 20 Minuten gedauert hatte! Abends bekamen wir dann Besuch, aber ich habe mich zum Leichtathletik abgemacht, wo ich seit 2,5 Monaten wieder mal meinen Trainer getroffen habe (-no comment-). Netterweise hat Matthias Orth mich in Leichtathletik besucht und mir eine Grußkarte übergeben (hab mich sehr darüber gefreut). Nach dem Training war ich im Teenysport, wo nur sechs Leute waren, aber es ging trotzdem heiß her, so auf zwei Tore und so. Da wir mitten im Teenysport Besprechung mit den Jugendlichen, die mit nach Ukraine mitfliegen hatten, musste ich mich abmachen. Nach ganz kalter Dusche habe ich Gesellschaft von der Lu bei einem Spaziergang genossen (so bisl über entspannende Themen, nicht krass Persönliches oder so gelabert). Den Rest des Abends habe ich wie immer am PC gechillt und jetzt möchte ich mich von denen verabschieden, von denen ich mich noch nicht verabschiedet hatte. Also Tschüss und vergesst net, dass am Arsch der Welt in der Ukraine eine Gruppe deutscher Jugendlichen einen Missionseinsatz machen (betet für uns).

Mein Kopf

Moje Leutz! Aaaaaaaaaaaaah mein Kopf! Was bin ich müde, das gabs echt noch nie, aber ich konnte gaaaaaaaaaaanze Nacht nicht einpennen! Und dabei ist heute so ein wichtiger Tag, ich werde sterben oder vielleicht eher verrückt (ouh geht garnet, ich bin schon verrückt stelle ich gerade fest). Na gut, wir werden heute Abend feststellen wie ich drauf bin, bis dahin coolen Tag noch!

Ruhe vor dem Sturm

Dank dem Herrn ist dieser recht heißer Tag vorbei! Endlich auch mal Ausgeschlafen, ohne Lärm ohne jeglichen Schleichereien durch mein Zimmer von meinen Eltern, einfach mal Ruhe. Als erstes habe ich heute die Musik richtig laut aufgedreht (so richtich geilen Jazz zum abgrooven) und dann fing ich in meinem seit paar Tagen nicht mehr so ganz sauberen Zimmer aufzuräumen (och, da habe ich auch bisl gebraucht, obwohl das Zimmer nur lausige 7 m² groß ist). Nach dem Aufräumen ging das große Abenteuer los (Hund waschen, das ging total ab), aber wir haben’s überwältigt! Jetzt sieht das Ding richtig süß aus. Bevor das große Gewitter anfing, schaffte ich es noch Rasen zu mähen und dann habe ich bis abends um 18 Uhr gechillt. Um halb sieben war ich so ne Stunde in der Jugend aus der Stadtkirche (OTT = Offener Tür Treff), wo wie immer net sehr viel abging und ich darauf hin in unsere Gemeinde zum BigMak (Großer Mitarbeiterkreis) gefahren bin. Dort haben wir bisl in lockerer Atmosphäre gesungen und danach Gemeinschaft beim Essen und Trinken gehabt. Gegen zehn Uhr bin ich nach Allendorf gefahren um die Lu zu besuchen und ihr ne Cd zu geben, aber sie war leider im Eis-Café, wo ich sie mit paar Mädels auf der Rückfahrt getroffen habe. Gegen Elf habe ich noch bisl am Fahrrad gebastelt und dann zu Hause Fern geschaut. Morgen muss ich schon für die Reise packen, ich hoffe ich kriege das hin, aber normalerweise hat es immer gut geklappt. So dann bis morgen, denn da gibt es den letzten Beitrag für die nächsten zwei Wochen (glaube ich zumindest).

Mittwoch, Juli 12, 2006

Komischer Tag heute....

Komischer Tag heute irgendwie, ich kann´s net beschreiben. Die ersten vier Stunden in der Schule hatten wir regulär frei und danach sollten zwei Stunden Physik folgen, wo wir irgendwelche runter geladenen Zeichentricks geschaut haben, die net mal im Kino waren. Es hat sich ja total gelohnt dahin zu gehen, aber zumindest mal was Neues gelernt, dass die Lehrer auch keinen Bock mehr haben!!! Als ich in meinem Bett lag und bisl chillen wollte, rief mich spontan ein Job an (Rasenmähen war angesagt). Nach einer Stunde Qual war der Job erledigt, denn der Rasenmäher ist total kultig (also eher extravagant). Dann hat mich die Judith abgeholt und wir haben das Spiel für die Ukraine fertig gemacht, jetzt muss ich nur noch übersetzen! Da ich schon mal dort war, durfte ich auch zum Essen bleiben und die Gesellschaft meines Jugendleiters und seiner Frau genießen. Den Rest des Tages habe ich gechillt und viel nachgedacht (momentan viele Sachen über die es nachzudenken gilt). Gut dass ich diese Nacht mal ausschlafen kann, denn morgen ist ein schulfreier Tag =).

Dienstag, Juli 11, 2006

Geschichtstag

Heute war der "spannendste Tag meines Lebens"! Heute war nämlich der Geschichtstag, was so viel heißt, dass wir ganzen Tag über Politik von Gestern geredet haben! Es ging diesmal um den Zweiten Weltkrieg (zum 1000-mal, aber was soll’s). Aber als kleine Aufmunterung hat Frau Conrad uns Kuchen mitgebracht und da wir so sehr fleißig waren, durften wir 2 Stunden früher gehen als der Rest des Jahrgangs. Ich habe heute auch meinen neuen Stundenplan bekommen für das nächste Jahr, ich muss sagen dass es totaler Horror ist, aber ich werde es schon irgendwie überstehen =). Da ich früher aus der Schule erschien, bin ich mit meinen Eltern nach Herborn zum Einkaufen gefahren, dann haben wir noch Oma besucht und so Zeugs gemacht. Dann waren wir kurz bei Freunden in Ukersdorf und ich ließ mir nicht die Gelegenheit nehmen die Jasmin auch noch kurz zu besuchen. Als wir zu Hause waren, bin ich schnell in den Hauskreis gefahren! Heute waren nur 5 von 10 Mitgliedern da, aber von guter Gemeinschaft war trotzdem nicht abzusehen.

Montag, Juli 10, 2006

Heute alles 08/15

Ach jo! Heute ist irgendwie nichts Besonderes passiert. War in der Schule, dann Leichtathletik und zum Schluss war ich in der Jugend! In der Jugend haben wir Abschlussgrillen gehabt, so als Abschluss der Saison! War schon ne unterhaltsame Geschichte 1000 Würstchen in sich reinzustopfen und paar Leutz anzuschwätzen (heute waren Teenys, die nach dem Sommer zu uns in die Jugend einsteigen auch da)! Dann war ich kurz bei Family Cloos, weil Philip Morgen seine Reise nach Amyland für fünf Wochen antritt und ich ihm noch tschüss sagen wollte, was ich jetzt bei euch auch mache. Tschüss

Italien ist Weltmeister

Italien ist Weltmeister 2006 mmhhhhhh...(kein Kommentar). Der Tag hat heute sehr friedlich angefangen, denn heute ist ja auch der Ruhetag. Morgens früh bin ich in die Gemeinde gefahren, wo heute das Gemeindefest stattfinden sollte. Nach Verabschiedung unserer Jugend in die Ukraine und noch ein paar Verabschiedungen haben wir noch eine kurze Predigt gehört und ein paar Lieder gesungen. Jetzt kann das Fest losgehen (es gab ja auch so wenige Feiern dieses Wochenende). Wir aßen zusammen und man konnte ganz coole Gespräche mit den Geschwistern haben. Die Mädels, die wir Freitagnacht überfallen haben, haben sich heute an mir und den Jungs gerächt, indem sie uns von Oben bis Unten nass gemacht haben (aber irgendwie haben wir aus Reflex zurückgeschlagen *uuups*). Da das Wochenende so anstrengend war, habe ich versucht bisl den Schlaf nachzuholen, was auch ziemlich gut funktionierte. Dann habe ich das spannende Spiel Bugette gegen Ciabatta geschaut (meine Sympathie neigte eher zu den Franzosen). Jetzt sind nur noch wenige Tage bis zu Ukraine, bin schon gespannt wie es wird und freue mich auch auf schon Morgen, weil wir mit der Jugend bisl Grillen wollen (wird bestimmt schön).

Sonntag, Juli 09, 2006

Kreismeisterschaften udn Jiskas Geburtstag

Noch ein verrückter und anstrengender Tag vorbei!!! Es begann heute damit, dass ich zu den Kreismeisterschaften nach Ewersbach gefahren war! Nach langem rumtrödeln hab ich Kugel gestoßen und zwei Stunden Später Diskus geworfen. Wie fast zu erwarten war, bin ich wieder mal zwei Mal erster geworden (Kreismeisterschaften halt), trotz meiner Müdigkeit und Aktionen die vergangene Nacht gelaufen sind! Nach den Meisterschaften habe ich mich zu Hause etwas hingelegt und gegen halb zehn zu Jiskas Geburtstag gefahren, denn achtzehn wird man nicht jeden Tag! Die Feier war ganz entspannt, waren auch ganz chillige Leutz am Start und man konnte auch gute Gespräche führen. Da Jensemann Peter heute auch noch in seinen Geburtstag reinfeierte, bin ich gegen Eins auch noch dahin gefahren! Dort gab es auch einiges zu Lachen, denn wie immer haben Lars und Gregor ihre Sprüche gelassen, wo man nicht mehr aufhören konnte zu lachen! Da in wenigen Stunden das Gemeindefest statt findet und wir als Jugend noch nach Ukraine verabschiedet werden, muss ich hier Schluss machen! Tschüss mit üss

Samstag, Juli 08, 2006

PoWi Tag - Mützes Geburtstag - Überfall

Tja, wie nicht anders zu erwarten, war der Tag ziemlich voll und es ist auch einiges passiert!!! Nach einem gelungenen PoWi -Tag in der Schule, diesen ich leider etwas verpennt habe, entschloss ich mich doch noch paar Stündchen hin zu legen und Kraft tanken. Nach dem Aufwachen bin ich zu Verabschiedung der neunten und zehnten Klassen in die Stadthalle gefahren! Es gab paar schöne Sachen zu sehen, aber auch weniger schöne, doch Abschluss ist Abschluss, immer was Besonderes! Wie dem auch sei, als die Veranstaltung vorbei war, bin ich zur Mütze seiner Geburtstagsfeier gefahren. Auf der Feier waren eigentlich nur Leute aus der Jugend, was zu einer Vertrauten Atmosphäre und Stimmung leitete (positiv). Um Punkt zwölf war die Zeit zum gratulieren, denn Mütze ist 19 geworden (Happy Birthday to you, Happy Birthday to you....), doch danach löste sich die Menge langsam auf, weil an dem tag Jiskas Geburtstag ist und viele dafür auch ncoh fit sein möchten. Dem Tim, Nöel und mir war das natürlich zu "wenig Spaß", darauf entschlossen wir uns mit Jan-Mischa, Ewgeni und Ohrendorf-Weisses eine Gruppe zu bilden und Mädchen-Jungschar beim Zelten zu überfallen. Als wir gegen halb zwei da waren stellten wir fest, dass die Mädchen schon ziemlich verrückte Wesen sind (Nein Mädels nicht übel nehmen, wir haben euch trotzdem super lieb, aber was soll der schieß?) Also, als wir da ankamen stellten wir fest, dass sie mehrere Zelte mitten in der Gemeinde aufgestellt haben und dort gezeltet haben (vielleicht Angst vor Hasen oder so, keine Ahnung was das sollte). Da wir natürlich an alles gedacht haben (angeberisch =)), hatten wir einen Gemeindeschlüssel am Start und haben die Bude gestürmt hatten und bisl Spaß mit Rasierschaum und Eddings gehabt, was die Mädels und manche Mitarbeiter super lustig fanden und andere wiederum mehr oder Weniger nicht. Auf jeden Fall haben wir uns überlegt dass wir uns auch noch demütigen lassen wollen, aber die Leitung der Veranstaltung wollte es leider nicht, obwohl die Mädels alle total scharf drauf wahren, naja, kann man nichts machen. Obwohl ich für den folgenden Tag noch fit sein muss, weil noch einiges ansteht gehe ich jetzt trotzdem wieder viel zu spät ins Bett *uuuuuupss*.

Freitag, Juli 07, 2006

Aufführung Such & Find

Heute war der große Tag der Aufführung!!! Nachdem ich meinen normalen Schultag hinter mir hatte war ich noch kurz zu Hause und hab mir noch schnell "Keine halben Sachen 2" reingezogen. Dann bin ich so gegen fünf nach Dillenburg gefahren, wo das Stück "Such & Find" statt finden sollte, das wir mit unserer Theatergruppe selbst erarbeitet haben. Wir sollten etwas früher da sein um alles gründlich vorzubereiten, insbesondere den Aufbau und Abbau der Requisiten und so Sachen halt. Das Stück ist eigentlich ziemlich unterhaltsam und an vielen Stellen sehr lustig. Es ging mehr oder weniger um viele verschiedene Personen, die in ganz extravaganten Lebenslagen steckten und wie sich ihr Leben so entwickelt hat (Manch oder Anderer musste zwar sterben, aber auf ne lustige Art und Weise). Auf jeden Fall fand ich als Darsteller es sehr unterhaltsam da mit zu machen und hätte mir eigentlich sehr gewünscht, dass wir das Stück mehr als nur ein Mal aufgeführt hätten. Als ich zu Hause war habe ich mir noch ne Pokermeisterschaft gegeben, aber es war schon ne lustige Geschichte (hab mich halt da etwas entspannt). Aber morgen, ja morgen wird ein wieder sehr voller Tag, könnt schon gespannt sein, was hier für ein Zeug reinkommt.

Donnerstag, Juli 06, 2006

Langweile, Langeweile und nochmal Langeweile

Was für ein langweiliger Tag. Nichts los, also wirklich nichts, aber irgendwie auch entspannend. Vergangene Nacht habe ich nicht sehr viel geschlafen, aber es war gut dass wir erst zu fünften Stunde hatten. Naja, eigentlich haben die 4 Stunden wo ich in der Schule war auch nichts gebracht, weil wir irgendeinen Mist gemacht haben, der keinen interessiert hat.Nach der Schule war ich kurz bei der Judith um einen Anfang für das Spiel zu machen, das wir in der Ukraine mit den Kids machen möchten. Sonst habe ich nichts Besonderes gemacht, außer telefonieren (also ich habe heute mehr telefoniert, als im ganzen Jahr 2005) und Filmschauen (Keine halben Sachen). Gehe heute auch bisl früher schlafen, weil ich morgen noch diese Theateraufführung habe und dafür fit sein möchte.

PS. Die Mannschaften für das Finale stehen fest: Spagettifresser – Froschfresser (kein Kommentar)

Mittwoch, Juli 05, 2006

Ein paar Kreationen

So, wird auch mal Zeit, dass hier was Kraktives erscheint! Das habe ich geschrieben, wo ich mich entschlossen habe mein Leben wieder etwas aufzubauen und mehr auf Gott zu schauen, anstatt auf das was mich so umgibt!

Mein Herz vor Gott!!!

Lieber Herr ich liebe dich,
Du bist der einzige für mich!
Mein Herz werd ich für dich entfachen,
Denn du willst mir nur Freude machen!

Ich weiß ich bin ein kleiner Mann,
Der sündig ist und nicht mehr kann,
Auf dieser Erde zu bestehen,
Ohne Gerechtigkeit des Herren!

O Herr ich weiß du kennst mein Herz,
In mir die Sorgen und den Schmerz,
Der manchmal mich von dir entfernt,
In manchen Fällen auch noch trennt.

Herr lehre mich mehr zu vertrauen,
Und hilf mir mein Herz aufzubauen,
Dass ich mit Sorgen zu dir komme,
Du kloppst sie alle in die Tonne!

Du bist gestorben für mich Herr,
Das ist so viel es gibt nichts mehr,
Was dieses jetzt noch übertrifft,
Wir lesen´s in der heil´gen Schrift!

Ich danke dir für diese Seiten,
Die mich zum Nachdenken verleiten!
Sie helfen mir dich zu verstehen,
Und somit richt´ge Wege gehen!

Du siehst jetzt noch was vor mir steht,
Der Alltag, Freunde, Arbeitswelt!
Ich hoffe du begleitest mich,
Dieses Gedicht ist nur für dich!!!


Das zweite Gedicht sagt das aus, wie es mir ging, bevor ich das erste Gedicht geschrieben habe! Da gings mir wirklich irgendwie total beschießen, denn da bin ich einfach nur am tiefsten Punkt meines Lebens angekommen!!!

Traurige Tage

Jetzt lieg ich traurig in meinem Bett,
Wenn´s besser wäre, wäre es nett.
Doch die Gedanken, die mich plagen,
Kann meine Seele nicht ertragen.
Deswegen auch die Traurigkeit,
Die mich zur schlechten Laune leit.

Es kann doch eigentlich nicht sein,
Ich seh nicht mehr den Sonnenschein,
Dass alles schief läuft ist der Hit,
Vergleichbar mit ´nem starken Tritt.
Nem starken Tritt in meinen Popo,
Oder sechs Falschen in dem Lotto.

Was soll ich tun, was soll ich machen,
Ich kann nicht ewiglich hier klagen.
Man muss doch was dagegen tun,
Dann kann auch meine Seele ruhn.
Erhoffe mir Hilfe von dem Herrn,
Dass er das Böse hält ganz fern.

Oh Herr, du erhöre doch meine Gebete,
Nimm mir mein Leben oder errette,
Errette von Qualen, von Trauer, von Leid,
Halte den Satan von mir bitte weit.
Voller Vertrauen schau ich auf dich,
Ich weiß du bist da und enttäuschst mich nicht.
Was für ein Tag, was für eine Tragödie!!! Gerade mal ein Tag Deutscher und schon verliert Deutschland im Halbfinale 2:0 gegen Italien. Mist!!! Aber wer weiß, vielleicht haben sie genau deshalb verloren, weil ich ein Deutscher bin, denn als ich ein Ukrainer war hat Ukraine auch gegen Italien verloren!!! Mmmmh, wie doof, aber was soll´s, wir wollen nicht mit dem Aberglauben anfangen. Was heute gut war, war dass ich meinen Reisepass erhalten habe und jetzt ohne Probleme mit nach Ukraine fliegen kann (dass es so schnell geht hätte ich auch nicht gerechnet). Weil wir ja am Donnerstag unser Stück „Such & Find„ aufführen möchten, mussten wir heute von der fünften bis zu zehnten Stunde proben, aber es hat soweit alles gut funktioniert. Heute gegen Abend war ich dann im Hauskreis, wo wir eine Predigt von Johannes Reimer angehört haben. Es ging darum wie eine Gemeinde richtig funktionieren soll und was Christen sehr oft falsch machen, dass die Gemeinde zu einem Krüppel wird. Mit dem Krüppel war gemeint, dass viele Glieder der Gemeinden ihre Gaben an falscher Stelle auslegen und damit versuchen eine Funktion des anderen Körpergliedes zu ersetzen, was nicht klappen kann. Nach dem Hauskreis sind wir alle zu der Familie Cloos gefahren um dort das Spiel anzuschauen, was leider nicht sehr gut ausgefallen war. Jetzt sitze ich gemütlich da und schaue Tv-Total und trinke Schwip-Schwap.

Montag, Juli 03, 2006

Jetzt bin ich auch einer von euch =)

Jetzt kann ich als Gleichgesinnter beim Halbfinale morgen für Deutschland mitübeln. Ja, das heißt, dass ich jetzt auch ein Deutscher bin. Der Weg dahin war zwar nicht leicht, aber ich habe sehr viel Unterstützung von Leuten und von Oben bekommen. Also es hat heute damit angefangen, dass der Botho mich nach Giessen hingefahren hat, weil er noch den Taras zum Flughafen bringen musste, der heute schon nach Ukraine geflogen ist. Auf jeden Fall musste ich in ein Amt, wo ich eine Urkunde erhalten sollte, wo drauf steht dass ich ein Deutscher bin und so ein Zeug, dass ich meinen Pass hier in Haiger erstellen lassen kann. Aber es war doch net so leicht wie es sich anhört. Der gute Herr, der mich für heute vorgeladen hat und mir gesagt hat dass heute auch der einzige Termin ist wo ich das machen kann, war nicht da (in Urlaub gefahren oder so). Das war natürlich ein kleiner Schock, weil ich ja nächste Woche Samstag nach Ukraine fliege um bei dem Missionseinsatz mitzumachen. Aber weil ich darauf bestand, dass ich mit jemandem aus dieser Abteilung sprechen möchte hat mich ein älterer Herr in Empfang genommen und nach meiner Akte gesucht. Nachdem er alles überprüfte, gab er ein grünes Licht für die Bürgerschaft, die ich für ein Entgelt von 102 € erhielt. Muss morgen nur zum Rathaus um den Pass zu beantragen, aber es dauert wohl nur paar Tage. Naja, sonst war ich dann noch die übrigen Stunden in der Schule, wo es nichts Besonderes gab. Abends war ich dann wie üblich in Leichtathletik und später noch in der Jugend, wo manche Sachen für den Missionseinsatz besprochen wurden und wo die Anna heute ne Andacht hielt. Während der Andacht gab es sogar Cocktails und nach der Jugend wie immer Toast vom Onkel Fregor Guchs.

Sonntag, Juli 02, 2006

Es ist viel passiert

Ist mir heiß oder ist mir heiß, das ist hier die Frage und das ist echt ne verdammt gute Frage, also ne Frage wo man es sich wirklich gut überlegen soll (fifty fifty, gut böse, ja nein, an aus, Kopf oder Zahl, Mann oder Maus). Ok ok, nur die Insider verstehen es, aber soll so viel heißen, wie mir ist total, also total übertrieben heiß, genauso heiß wie mein heutiger Tag. Heute Morgen wollte ich ja eigentlich ziemlich spät aufstehen, weil ich wiedermal zu spät ins Bett bin und wegen den Meisterschaften ausschlafen und damit Kräfte sammeln wollte, aber nein nein und noch mal nein, es ist wieder ganz anders gewesen wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich bin wieder zu früh aufgewacht, und das nur weil meine Eltern sich wieder mal nicht beherrschen konnten, sie waren wieder viel zu laut (da wäre die Big Mama ja noch leiser wenn sie Frühgymnastik gemacht würde). Wie dem auch sei, um viertel nach elf hat der Christian mich abgeholt und wir haben uns auf den Weg nach Friedberg gemacht, wo heute die Hessischen Leichtathletik Meisterschaften stattfanden. Nach einer Phase der Langeweile hatte ich Kugelstoßen wo ich heute 3 geworden bin, was für diese Art von Meisterschaften super geil war (es gab sogar eine Medalie). Paar Stunden später fand dann der Diskuswurf statt, wo ich leider dank meiner Müdigkeit total versagte, aber es hätte heute halt nicht sollen sein. Die alte, gute Sonne hat mir etwas den Rücken verbrannt, obwohl meine Mutter mir seit Kindheit sagt ich solle nicht mit Feuer spielen, aber ich höre ja nie auf sie!!! Nach Ankunft Daheim und einer kalter Dusche entschied ich mich ne kleine Runde mit meinem Rad zu drehen. Als erstes bin ich bei der Familie Cloos gelandet um da hallo zu sagen und mich von der Johanna zu verabschieden, weil sie Morgen für zwei Wochen nach Frankfurt geht um ein zweiwöchiges Praktikum bei der Polizei zu machen. Als zweites war ich bei dem Patrick, weil er auch weggeht und zwar für zwei Jahre. Sein Weg führt zur Bundeswehr, wo er endlich Disziplin gelehrt wird. Auf der Heimreise wollte ich noch bei Familie Orth (Place H) vorbeischauen, aber nur den Chrissi und den Jan erwischt habe. Auf Empfehlung von Jan bin ich noch zum Kreaktivhaus gefahren und mit paar Leuten Bball gezogt und etwas Vball. Danach bin ich aber wirklich Heim gefahren doch auf dem Weg habe ich ganz viele Teenys aus unserer Gemeinde getroffen die im Hause Schellenburg ihre JSK-Entlassung feierten. Da bin ich auch noch mal kurz reingehüpft, etwas mit der Debo geschwätzt und endlich mal, endgültig den Weg nach Hause eingeschlagen. Gleich gehe ich wieder in das Ding, das ich jede Nacht kuschele (mein Bettchen) und werde sehen dass ich morgen meinen Arsch hochbekomme, denn ich muss schon morgen Früh nach Gissen um die Urkunde für meine Staatsbürgerschaft und den Pass abzuholen.

Wieder viel zu viel zu viel Action

Wieder einen Tag voller Überraschungen überstanden. Nach einem nicht sehr guten Schlaf heute Mittag entschloss ich mich doch meinen Leib etwas aufzuraffen und zu Carina zu fahren um ihr etwas Gesellschaft zu leisten und einfach etwas zu schwätzen über Sachen über die man halt mit seinen Freunden halt so schwätzt. Weil ich schon über eine Woche bei den Lohs keinen Rasen mehr gemäht habe, weil der Rasenmäher kaputt war, entschloss ich mich dahin zu fahren und die Geschichte hinter mir zu bringen. Nicht dass ich keinen Bock drauf hätte, denn es macht eigentlich riesen Spaß auf nem Traktor Rasen zu mähen, aber ich war einfach nur etwas übermüdet und die Hitze hat auch noch ihren Saft dazugegeben. Als ich wieder zu Hause war habe ich mir das Spiel Portugal gegen England angeschaut und bin sehr froh dass die Engländer rausgeflogen sind. So gegen 21 Uhr bin ich langsam in Bewegung gekommen und auf die Geburtstagsfeier von Joni, Jonny und Aaron gefahren. Dort haben wir erstmal sehr chillig das Spiel Frankreich gegen Brasilien angeschaut und wieder bin ich sehr froh darüber, dass Brasilien net mehr dabei ist, weil sie wirklich schlecht gespielt haben. Später habe ich noch mit Gerrith eine große Runde gemacht um uns wieder über die letzten Tage auszutauschen, was ziemlich gut getan hat. Als ein paar Jungs anfingen zu Backstreetboys zu tanzen und sich dabei auszuziehen, wurde mir die Sache etwas zu bunt. Und weil die Zeit auch etwas fortgeschritten war habe ich mich entschlossen Heim zu fahren, weil ich Morgen noch Hessische Meisterschaften habe und dafür fit sein muss. Also wenn ich sie versaue dann bin ich selbst dran Schuld, denn das sind die wichtigsten Meisterschaften im Jahr, außer ich komme irgendwie zu den Deutschen, was ich net glaube.

Samstag, Juli 01, 2006

Matthias helfen beim Ballonfahren

Müde müde müde, aber trotzdem schon was geschaft. Heute am sehr frühern Morgen hat Benkom und ich dem Matthias Orth beim Ballonfahren ausgeholfen, was eigentlich wie immer ne total lustige Geschichte ist. Ballon aufbauen, den Matthias mit dem Auto nachfolgen und so Zeug. Heute hat er in Eibach gestartet und hatte einen tempramentvollen Italiener am Board, der ein Gutschein für die Fahrt von seiner Family zum Geburtstag gekriegt hat. In der Zeit der Verfolgung habe ich mich mit dem Benkom über verschiedene Weisheiten dieser Welt ausgetauscht und viel Spaß gehabt (trotz der Müdigkeit). Einmal hat er die Tür zugeknallt wo noch meine Finger drinsteckten. Nachdem er die Tür wieder aufmachte war irgendwie noch alles heil und deswegen bekam ich irgendwie einen Lachkrampf, das war schon irgendwie außergewöhnlich und Lustig!! Zurück zu dem Ballonfahrern, gelandet sind die Beiden in Haiger bei Volvo, was wieder für große Augen bei den Zuschauern sorgte. Jetzt versuche ich noch eine Runde zu schlafen, denn vielleicht gehe ich noch bisl Rasenmähen bei den Lohs, dann wollte ich eventuell die Carina besuchen und Heute Abend ist ja auch die Geburtstagsfeier von Joni, Jonny und Aaron, wo ich eigentlich auch vorhätte zu erscheinen, bin schon mal gespannt!!!

Ich und Kellner??

Eeeeeeeeeeeeeeendlich zu Hause, es lief doch alles irgendwie anders ab als ich mir das vorgestellt habe. Fangen wir erstmal mit dem Hundfrisieren an, das war so ätzend und ich dachte dass ich eine Krise bekomme. Der Hund hat sich ganze Zeit bewegt und das abgeschnittene Fell flog nur so in die Nase, also ne reine Katastrophe! Na gut, ich dachte zumindest wird der ABI-Ball gut, aber vergiss es Sascha, es war reinster Stress. Es hat erstmal damit angefangen, dass nur 4-5 Leute erschienen sind um auszuhelfen auf eine Menge von Menschen die etwa 400+ waren. Auch die dort versprochene Fußballübertragung hat nicht hingehauen, weil gewisse Leute zu doof sind mit einem DVB-T Anschluss eine Übertragung auf die Leinwand hinzubekommen. Stattdessen haben wir uns die Übertragung angehört, aber es hat nicht so viel gebracht, denn die Menge war etwas zu laut. Trotzdem was für ein Glück dass Deutschland doch noch gewonnen hat, dank dem guten Herrn Lehmann. Ok, zurück zu dem ABI-Ball, die Leute die halt zum Aushelfen da waren, haben sich natürlich halb tot gelaufen, denn es war einfach nur viel zu viel an Masse und Hitze und Durst. Ich habe sogar in der Eile einem Mädel ein Glas Cola über das schöne, rosa Kleid geschüttet, was natürlich nicht meine Absicht war, aber trotzdem in mir ein total schlechtes Gewissen hervorgerufen hat. Die Sache hat sich zwar geklärt, aber man sieht sofort wo der Hase inläuft, wenn so wenige Leute da sind. Zum Schluss kamen noch mehr Helfer, aber die Stressigste Zeit war schon überstanden und ich bin gegen halb Zehn mit dem Sebastian Kreisel nach Dillenburg gefahren, weil ich nach Hause wollte und er in Manderbach noch Getränke holen musste und hat mich einfach nur bei Aquarena ausgesetzt, weil er keine Zeit hatte mich noch Heim oder zum Bahnhof zu fahren. Wie dem auch sei, ich habe bisl getrampt und mir ist es gelungen mit einem netten Herrn aus Fellerdiln nach Haiger zu gelangen. Zu Hause habe ich mich schnell umgezogen und bin mit dem Fahrrad (wie immer) zu der Pool-Party von der Sarah gefahren. Dort war es eigentlich ziemlich relaxet und bisl geschwommen bin ich auch noch. Sonst saß ich nur so doof im Stuhl da und habe nichts anderes gemacht, als die Sterne, den Jan und Jens beim Badminton spielen oder Sue beim Fotografieren zu beobachten. Und jetzt habe ich genau 2,5 Stunden zum schlafen, weil ich schon um kurz nach 5 aufstehen muss, weil Benkom und ich dem Matthias Orth viertel vor sechs beim Ballonfahren helfen wollen. Na gut, dann geh ich jetzt pennen, den morgen ist auch ein Tag und er wird glaube ich nicht viel leichter werden als Heute oder eher gesagt gestern und Heute.

Freitag, Juni 30, 2006

Endlich Wochenende!!!

Endlich Wochenende!!! Aber ist das Wochenende eigentlich nicht zum Ausruhen gedacht??? Naja, bei mir ist es halt fast unmöglich. Jetzt will auch noch meine Mom mit mir dem Hund das Fell abschneiden und so ein Zeug, aber ich wollte eigentlich bisl ausruhen, denn heute ist der ABI-Ball bei dem ich aushelfen möchte und danach die Pool-Party bei Sarah Kubsch und nicht zu vergessen das Viertelfinale Deutschland gegen Argentinien. Aber wir werden sehen wie es heute alles so abläuft, ich hoffe ich bleibe fit und kann trotzdem spaß haben!!!

Wiederholerkrankheit

Soooooooooooo, jetzt ist der Tag fast zu Ende und wenn ich zurückschaue, dann stelle ich fest, dass es doch eine Menge passiert ist. Heute Morgen habe ich irgendwie verpennt und hatte danach auch net so wirklich Lust auf die Schule (Die Wiederholerkrankheit halt ne). Naja, da ich schon mal zu Hause war und nichts so wirklich zu tun hatte, entschloss ich mich mal das Zimmer aufzuräumen!!! Wie es auch immer sei, nach dem Aufräumen bin ich doch noch kurz in die Schule gefahren um ein Buch für Ivo abzugeben (versprochen ist versprochen). Auf dem weg zur Schule habe ich noch meine Klassenkammeraden am Pommesessen erwischt, sie waren wohl früher Raus gegangen wegen einer Wiederholungsarbeit in Technik, die mich nicht wirklich interessierte. Es sah so aus, als sei die Arbeit wieder für alle für´n Arsch gewesen, aber egal, habe dann das Buch abgegeben und habe dann noch ne kleine Runde zu Hause geschlafen. Gegen Abend bin ich noch mit meiner Mom nach Anfrage zu der Jo gefahren um ihr die Fingernägel zu lackieren, weil meine Mom das voll drauf hat und ich als Vermittlungsperson einfach mitgefahren war. Zum späteren Zeitpunkt war ich noch bei dem Patrick, weil er am Montag zum Bund geht und nicht mehr so viel Zeit für mich haben wird. Wir waren Eisessen und so Zeug und saßen wie immer zum Abschluss in der Stadt auf der Bank und haben auf ein Blaues Wunder gewartet =). Naja, jetzt sitze ich hier wie jeden Abend und Chate und schaue TV-Total. Bald gehe ich schlafen, denn morgen wird ein sehr anstrengender Tag.

Pilz im Wald

Hier kommt noch ein lustige Geschichte von mir, sie ist aber noch abgedrehter als alles andere!!!

Aaaaaaalso, als ich in den Wald ging traf ich einen Pilz, dieser versucht hat mir eine Geschichte zu erzählen. Da ich aber nur gemüsisch und nicht pilzisch verstehe, musste ich ihn leider abschneiden und in meine Tüte werfen. Nein nicht die tüte die man raucht, das war eine große Aldi tüte mit noch mehr Pilzen die mir als versucht haben was zu sagen. Da dachte ich mir, suchst du mal den Mario, der mir vielleicht sagen kann wo der Toad ist, denn er ist auch ein Pilz, der aber auch koreanisch und deutsch versteht. Er sollte mir mal die Geschichte übersetzen, aber ich habe ihn leider net gefunden. Dafür traf ich aber auf einen Flitterwochenfotographen, der ein schönes Foto von mir und der Aldi tüte machen wollte, doch nein, es kam ein blitz aus dem Himmel und nicht aus dem komischen 10 m Fotoapparat, der wie ein Blitzer aussah. Ich erschrak und lief weg, denn es hat angefangen zu regnen und die ganzen Regenwürmer aus den Pilzen versuchten mich aufzufressen. Doch da habe ich mich erinnert, dass ich noch ein Kondom dabei habe. Diesen habe ich über meinen Körper als Schutz angezogen und wollte mich von den Würmern verstecken, was mir auch geling. Auf einmal stand ich im Wald und wusste nicht mehr wo ich bin, doch auf einmal sehe ich ein Schild wo steht " haiger 1223 km" und ich dache, whaaaaaaaaaat, das kann doch nicht sein!!! Aber mir wurde sofort bewusst, dass ich doch mich irgendwo im nirgendwo befand, denn das war einfach eine Döneria, auf der anstatt Istanbul Haiger stand und mich damit total verwirrte. Eine Döneria im Wald, whaaaaaaat? ich ging daraus und stellte fest, dass da ein Afrikaner stand, der mich um Wasser gebeten hat, aber ich dachte mir nur, was tut ein Dönerladen im afrikanischen Wald? Ich bin doch in Deutschland, aber ich war so nett und gab ihm paar von meinen Geschichtenerzählenden Pilzen, die er ganz toll fand und sofort für 100 Kamele kaufen wollte. Das habe ich auch getan und habe mir einen schönen Kamillentee gemacht, der aus Kamelen gewonnen wird und dann stand ich plötzlich wieder alleine in meinem Zimmer und dachte, Junge du bist ein Pflegefall, das ist doch nicht dein Ernst, dass du so eine Schieße dir ausdenkst und in den Blog reinstellst, doch es war mein Ernst und ich schickte diese Nachricht ab und hörte nur ein dummes Lachen vo Leuten, dieses aussagte dass ich echt net mehr Alle hab und dann schlief ich ein.

Lustige Weltall Geschichte Teil 2

...Die ganze Stadt besteht nur aus Kochwerken wogegen das Knusperhäuschen aus Hänsel und Gretel doch eine Ziemlich große Belustigung ist. Es sind Häuser, Strassen, Autos und vieles andere mehr, was aus dem tollsten Essen besteht, das man sich nur vorstellen kann. So Essen würden wir hier auf der Erde nicht mal in einem Fünf-Sterne Restaurant gezaubert bekommen und vor allem nicht in so rissen Maßen. „Ob das auch so gut schmeckt wie es aussieht und riecht?“, fragt sich Franz-Joseph. Er beißt ein Stück von einer Laterne ab und es scheint so lecker zu sein, dass alle seien Sinne 100% befriedigt zu sein scheinen. Er bekommt auf einmal so viel Hunger auf mehr, dass er alles anfängt zu essen, was ihm in die Quere kommt. Er steigert sich so darein, weil das so lecker ist, dass er nicht mehr aufhören kann zu essen, dass er sogar anfängt Häuser, Strassen, Städte kaputt zu fressen. Er hat alles zerstört, was Mars-Undergrounder ihr ganzes Leben lang aufgebaut haben und das schlimmste daran ist, dass sie nichts dagegen tun können, weil er mindestens 100 mal so groß ist wie sie. Auf einmal bekommen sie ein die, wie sie ich wieder loswerden können. Sie müssen das Gegenmittel erfinden, das ihn wieder auf die Oberfläche befördert. Dann macht es plötzlich *blup* bei einem der Mars-Undergrounder: „Wir müssen ihm eine große Mischung Bounty mit Majo zu verfuttern geben, dann klappt es bestimmt!!!“. Gesagt getan, das „Monstrum“ ist nun endlich aus dem Mars-Underground vertrieben. Franz-Joseph wacht aus seinem angeblichen Traum auf bekommt irgendwie eine tierische Angst. Er ist fett, sehr sehr fett. Er wiegt mindestens 10000 Tonnen. Von einem zweiten Planet Mars ist er kaum noch zu unterscheiden. Man kann ihn sogar Planet Snickers nennen, weil er doch noch bisl kleiner war als der Mars. Verzweifelt macht er sich Gedanken, dass er sich in diesem Zustand unmöglich auf der Erde blicken lassen kann. Er kann so nicht zurück!!! Dann sieht er einen rissigen Hulahupreifen vor seinen Augen und ihm kommt ein Gedankenblitz: „Ich werde diesen Reifen solange schwingen, bis ich wieder das Idealgewicht erreicht habe, um dann auf den blauen Planeten zurückkehren zu können. Er nimmt den Reifen, der eigentlich kein normaler reifen ist, sondern ein Ring von dem Saturn, nein nicht von dem Elektrogeschäft Saturn, sondern, von dem Planeten Saturn und fängt an ihn zu schwingen. Es sah mindestens so sensationell aus wie bei den Erdhörnchen aus Madagaskar: „I like to move it move it, I like to move it move it, I like to move it move it, I like to-------Move it!!!“. Nach einigen Monaten ist es geschafft, er ist wieder der alte. Er wiegt wieder seine 75 kg und ist wieder super gelaunt, denn jetzt kann er die Heimreise mit gutem gewissen antreten. Er setzt sich auf den Lutz und reitet mit Freude seine Familie wieder zu sehen, die sich bestimmt schon super Sorgen macht. Doch nein, W… T.. F…, die Erde ist von Mars-Undergrounder- und Bounty-Snickers-Eliten zerstört worden in der Zeit wo er nicht da war. Jetzt steht er sprachlos da und weiß nicht weiter. Er hat super großes Schuldgefühl, denn er weiß, dass er schuldig ist. Trotz seiner Last legt er sich schlafen, denn die reiße war super anstrengend. Er wacht dann plötzlich mehrere Jahre später wieder auf und kann es selbst nicht fassen, es ist alles beim Alten. Die Frage ist nur eine: „Hat sich nichts geändert und es war doch ein Traum?“

Und die Moral von der Geschichte …..
Tja müsst ihr selbst rausbekommen =)

Lustige Weltall Geschichte Teil 1

Wo wir hier schon bei einer verrückten Page sind, dann müssen auch verrückte Geschichten her. Hier kommt die erste von mir geschriebene Geschichte!!! Leset und erfreuet euch!!!

Lustige Weltall Geschichte

Es war ein mal ein Mann namens Franz-Joseph. Er liebte es auf den Seepferdchen zu reiten. Eines Tages macht er einen Ausflug mit seinem Seepferdchen Lutz in das große, wunderschöne All. Plötzlich merkt er, dass er anfängt zu frieren und dass es ihm immer kälter wird. Da denkt er sich: „Jo, was wäre es jetzt geil mal ne heiße Tasse Tomatensuppe zu essen!“ Doch kann er seinen Augen nicht glauben, da ist ein Planet, der so rot ist, wie eine Tomate. Sein Navigationssystem zeigt an, dass dieser Planet Mars heißt. Auf einmal die totale Verwirrung im Kopf des Franz-Josephs: “WAS? MARS?“, denn er kennt Mars bis jetzt nur aus dem Süßigkeiten Regal im Herkules. Trotz der Verwirrung entscheidet er sich zu dem Planeten zu reiten und davon zu probieren, denn seine Neugier ist ins Unermessliche gestiegen! Als er dort angekommen ist und endlich davon kosten kann, stellt er fest dass es leider nicht nach Tomatensuppe schmeckt, nein, es schmeckt auch nicht nach Schokolade. „Was ist das bloß für ein Geschmack?“, fragt er sich mit Anspannung aller seiner Geschmackssinne. “Es schmeckt doch *schmatz*, *schmatz*, es schmeckt doch nach *mmmmh*, *mmmmh*, nach roter Grütze mit Ketchup!? Lecker!!!“, meint er und fällt in einen sehr tiefen Schlaf. Es scheint so, dass dieses Gemisch eine üble Droge ist, von der noch nie jemand was gehört und nie jemand gewusst hat. In dem Rausch träumt Franz-Joseph von Sprechenden U-Booten im Kino und verängstigten Hochhäusern in den Keller. Es scheint ihm alles so real, so nah, ob es wirklich passiert. Und auf einmal eine Erleuchtung, es ist kein Traum, es ist Wirklichkeit! Es war doch keine Droge, sondern ein Mittel mit dem man in die Welt der Marsmenschen gelangt. Diese Welt heißt Mars-Underground, wie es unschwer auf einem Schild zu erkennen ist, denn Franz-Joseph kann dank dem Gemisch auch Mars-Undergroundisch lesen. Diese Welt befindet sich mehr als 1000 km unter der Oberfläche von Mars und die Bewohner dort sind sehr begeisterte Köche, wie unser Held es schnell rausbekommen hat...

Donnerstag, Juni 29, 2006

Neuer Blog ist Geboren

Heute bin ich zufälligerweise auf den blog vom Jogi gestoßen und dachte mir, dass es schon lustig wäre mir auch so was anzuschaffen. Naja, wir schauen mal mit der Zeit wie sich die Sache so entwickelt und wie ich hier abgehe!!! Verrückt wird´s denke ich mal auf jeden Fall!!! Viel Spaß =)